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Von der Raupe zum Schmetterling

| von Alexandra Schwarz-Schilling

Von Hanna Drechsler, Absolventin der 24. Coachingausbildung 1

Wenn die Raupe bereit ist ein Schmetterling zu werden, spinnt sie sich in einen Kokon ein. Ganz allmählich zieht sie sich zurück in ihre dunkle Hülle. Deckt sich zu, Stück für Stück, kehrt in sich ein.

Und was dann geschieht, gleicht einem Wunder! Die Raupe wandelt sich und etwas Neues, eine bisher verborgene Facette ihrer selbst, kommt zum Vorschein. Ein Teil von ihr, der bisher unsichtbar, aber immer da war.

Biologisch betrachtet bildet die Raupe neue Zellen, die ihren Körper nach und nach in ihre Einzelteile zersetzen und ein neues Wesen formen. Wissenschaftler nennen diese Zellen „imaginative Zellen“, weil sie bereits die Informationen und Strukturen beinhalten aus denen sich einmal der Schmetterling bilden wird. Man könnte auch sagen die neuen Zellen haben eine andersartige, ganz besondere Energie – sie schwingen auf der Frequenz der Zukunft.

 

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Selbst und Ständig

| von Alexandra Schwarz-Schilling

Viele Menschen haben gute Ideen und träumen von einem Leben in Selbständigkeit. Herr oder Frau seiner Zeit zu sein, die Arbeit selber einteilen zu können das erscheint oft als attraktive Alternative zum Druck vom Vorgesetzen oder den ständigen strategischen Positionierungsbemühungen im Unternehmen.

In der Tat lohnt es sich diese Möglichkeit durchzuspielen, denn selbst wenn man sich nicht selbständig macht, führt die Auseinandersetzung mit diesem Thema zu einem klareren Standpunkt, zu bewussterem Handeln und zu mutigeren Entscheidungen. Wenn ich für mich weiß, wenn ich wollte, könnte ich mich auch selbständig machen, bin ich ein wertvoller Mitarbeiter für meine Firma, denn Firmen brauchen engagierte, entscheidungsfreudige und ehrliche Mitarbeiter. Das Bewusstsein darüber wächst auf Firmenseite langsam, aber doch stetig. Jemand der sein Potential kennt und weiß wie sein Weg in die Selbständigkeit aussehen würde, erhöht simultan seinen Marktwert als Mitarbeiter, besonders auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt. Er macht sich interessant auch für künftige Arbeitgeber und muss weniger Kompromisse eingehen, da er eine echte Alternative hat: die Selbstständigkeit.

 

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Übergänge gestalten ist Lernzone

| von Christin Colli

Alles begann mit einer deftigen Mieterhöhung letzten Sommer. Zuerst glaubten wir, in Verhandlung gehen zu können, da wir den Höfen am Osthafen in Kreuzberg über neun Jahre viel Publikum gebracht haben und damit den Bekanntheitsgrad dieser enorm erhöhten. Jedoch stellte sich heraus, dass es überhaupt gar keinen Verhandlungsspielraum gab. Also fragten wir uns: Wozu haben wir diese Situation?

 

 

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Was macht (nicht nur) Frauen erfolgreich?

| von Sandra Kühnle

Es ist ein nach wie vor ungelöstes und gesellschaftlich viel diskutiertes Problem, dass eine steile berufliche Karriere noch immer deutlich mehr Männern als Frauen gelingt, sei es in klassischen Laufbahnen, als Unternehmerinnen oder in wichtigen gesellschaftlichen und politischen Einflusssphären. Frauen sind genauso gut ausgebildet, haben oft die besseren Noten und doch kommt eine große Zahl von ihnen ab einem bestimmten Punkt nicht weiter. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass, während für Männer das strukturelle und familiäre Umfeld eher unterstützend wirkt, Frauen ihre Aufstiegschancen eher auf Kosten ihres Privatlebens realisieren müssen. Ihnen fehlt oftmals die emotionale und organisatorische Unterstützung, von der viele Männer wie selbstverständlich profitieren. Nahezu unabhängig von ihrer beruflichen Position übernehmen Frauen einen Großteil der häuslichen und familiären Pflichten, versorgen die Kinder und organisieren das soziale Umfeld.

Man kann sich darüber beschweren und – zu Recht – gesellschaftliche und strukturelle Verbesserungen und Chancengleichheit fordern. Es gibt jedoch noch eine andere Seite, die wir bei der Diskussion um Gleichberechtigung manchmal aus den Augen verlieren: Die Faktoren, die in der eigenen Person liegen und die man weitgehend selbst in der Hand hat.

 

 

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