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Anleitung zum Weltretten

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Viele Menschen fühlen ein Unbehagen, ein dumpfes Wissen, dass etwas vor sich geht in der Welt, etwas, was nicht besser werden wird, sondern schlimmer. Die täglichen Nachrichten füttern dieses Unbehagen durch ständige Berichterstattung über neue und alte Krisen und kollektive Kämpfe „gegen“ das jeweilige Übel. Die Aktualität dieser Übel ändert sich, manchmal verschwindet eins, es kommen auf jeden Fall ständig neue hinzu. Über die älteren Übel wird einfach nicht länger berichtet und wir erfahren selten bis gar nicht was aus der Krise eigentlich geworden ist, meistens schwelt oder brodelt sie weiter vor sich hin.

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Die Verbindung unterschiedlicher Welten und ihre Integration

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Ich war diesen Sommer wieder auf Living Gaia und einen guten Teil der Zeit war Christin auch dort und auch Txana Bane und Kathy vom Volk der Huni Kuin aus Acre, Brasilien. Wir haben viel über die Arbeit auf Living Gaia gesprochen und die Visionen, die wir dort gemeinsam umsetzen wollen.
Unabhängig von den ganzen Themen zur notwendigen Infrastruktur ist klar, dass wir Living Gaia als Veranstaltungsort für längere Seminare und Retreats aufbauen wollen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird dabei auf der Verbindung von unterschiedlichen Welten liegen.  Living Gaia ist eine Brücke zwischen Europa und  Südamerika, zwischen Brasilien und Deutschland, zwischen altem und neuem Wissen, zwischen Kultur und Wildnis.

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Möchten Sie mehr Anerkennung?

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Viele Menschen klagen über mangelnde Anerkennung. Sowohl im Job, als auch im Privatleben sind wir in Deutschland mit Anerkennung nicht gerade großzügig - haben wir doch eine Kultur, die eher auf Fehler und Schwächen hinweist als auf das was gut läuft. Die verschiedensten Schulreformen haben sich darum bemüht, wenigstens bei den Kleinsten doch auch hin und wieder zu ermutigen und zu loben anstatt wie früher auch dort immer nur auf dem rumzuhacken, was nicht gut genug scheint. Dafür mussten allerdings viele Wissenschaftler bemüht werden, die nicht müde wurden darauf hinzuweisen, dass Lernen besser und effektiver möglich ist, wenn man die Kinder für ihre Stärken belohnt und sie ermutigt diese weiter auszubauen. Das scheint in den Grundschulen in Deutschland inzwischen tatsächlich angekommen zu sein. Und auch Eltern sind äußerst bemüht die lieben Kleinen aufzubauen. Darüber hinaus sieht es jedoch weiterhin recht trostlos aus.

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Was macht (nicht nur) Frauen erfolgreich?

| von Sandra Kühnle

Persönlichkeitsfaktoren und berufliche Karriere

Es ist ein nach wie vor ungelöstes und gesellschaftlich viel diskutiertes Problem, dass eine steile berufliche Karriere noch immer deutlich mehr Männern als Frauen gelingt, sei es in klassischen Laufbahnen, als Unternehmerinnen oder in wichtigen gesellschaftlichen und politischen Einflusssphären. Frauen sind genauso gut ausgebildet, haben oft die besseren Noten und doch kommt eine große Zahl von ihnen ab einem bestimmten Punkt nicht weiter. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass, während für Männer das strukturelle und familiäre Umfeld eher unterstützend wirkt, Frauen ihre Aufstiegschancen eher auf Kosten ihres Privatlebens realisieren müssen. Ihnen fehlt oftmals die emotionale und organisatorische Unterstützung, von der viele Männer wie selbstverständlich profitieren. Nahezu unabhängig von ihrer beruflichen Position übernehmen Frauen einen Großteil der häuslichen und familiären Pflichten, versorgen die Kinder und organisieren das soziale Umfeld.
Man kann sich darüber beschweren und – zu Recht – gesellschaftliche und strukturelle Verbesserungen und Chancengleichheit fordern. Es gibt jedoch noch eine andere Seite, die wir bei der Diskussion um Gleichberechtigung manchmal aus den Augen verlieren: Die Faktoren, die in der eigenen Person liegen und die man weitgehend selbst in der Hand hat.

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