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Welt im Kopf

| von Sandra Kühnle

Unzählige Sinnsucher haben sich auf den Weg gemacht, unzählige Bücher sind darüber verfasst worden, ganze Philosophien und Religionen gründen auf dieser Frage: Wie gelingt ein sinnvolles und erfülltes Leben? Heute, zumindest im westlichen Teil der Welt, variiert in den Fragen: Wie finde ich einen Beruf, der mich erfüllt? Wie lebe ich meinen Traum? Unsere Gesellschaft vermittelt uns doch schließlich, dass die Welt uns unbegrenzte Möglichkeiten bietet. Du kannst alles werden, wenn Du nur willst! Und sie hat dazu auch einige Antworten parat: Es liegt an Dir, such Dir einen Job, der Deinem Leben einen Sinn gibt, eine Traum-Beziehung, eine perfekte Familie, erreiche Erfolg und Ruhm! Du musst es nur wollen und an Dir arbeiten! Doch allzu oft erscheinen diese Antworten mehr wie leblose Hüllen, Imitationen der ursprünglichen Idee.

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Mit Kindern führen lernen

| von Christin Colli

Führungskräfte lernen mit Pferden, ihre Absicht mit klarer körperlicher Haltung in Übereinstimmung zu bringen, damit diese ihnen folgen. Die Hoffnung ist groß, dass das, was schließlich mit dem Pferd klappt, auch mit den Mitarbeitern funktioniert. In anderen Seminaren wird durch das Beobachten von Leitwölfen einiges über das Führen und Koordinieren eines Rudels abgeleitet. Und dann gibt es Managerkurse, in denen ausgewählte Kinder auf ihre direkte, authentische und pragmatische Art wertvolle Lösungsimpulse für die Probleme dieser Manager liefern. All diese Angebote sind spannend und sicherlich auch lehrreich. Doch sie kosten in der Regel viel Geld und beschränken sich lediglich auf einen kurzen Zeitraum außerhalb des Alltäglichen. Wäre es nicht darüber hinaus naheliegend, einfach die eigenen Kinder für das Entwickeln von Führungskompetenz zu nutzen?

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Ja, ich will! - Das ganze Paket im Team

| von Sandra Kühnle

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist längst kein reines Frauenthema mehr. Eine immer größer werdende Zahl von Paaren wünscht sich eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familie, laut Zahlen von 2012 immerhin 60%. Dennoch fällt es vielen Paaren schwer, diesen Wunsch umzusetzen - nur 14 % gelingt dies. Studien zufolge lebt ca. jedes neunte Paar das Modell eines sogenannten Doppelkarrierepaares. Der Begriff 'dual career couple' meint nach dem Dortmunder Soziologen Michael Meuser nicht nur doppelte Erwerbstätigkeit, sondern darüber hinaus ein hohes Maß an beruflichem Commitment und eine (lebenslange) Aufstiegs- bzw. Karriereorientierung beider Partner. Dies bedeutet, dass beide Partner Vollzeit oder zumindest vollzeitnahe Teilzeit arbeiten. Unabhängig von der Arbeitszeit gilt: Beide verfolgen ambitioniert ihren Beruf.

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Die Dunkelheit - ein eher ungeliebtes Phänomen

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In unserer modernen Welt haben wir die Dunkelheit weitgehend aus unserem Alltag verbannt. Mit elektrischem Licht erleuchten wir nachts unsere Wohnungen. In den Städten gibt es überall Straßenbeleuchtung so dass wir die Dunkelheit regelrecht suchen müssten, wenn wir sie erleben wollten. Der Himmel der Stadt ist in der Nacht durch die Reflexion der Lichter ebenfalls erhellt. Die Dunkelheit ist uns unheimlich, im Dunklen haben wir Angst, im Dunkeln lauert Gefahr. Das hängt auch damit zusammen, dass unsere Sicht stark eingeschränkt ist, was wir in der Regel mit Kontrollverlust verbinden und daher meiden. Wir haben unseren Sehsinn so stark entwickelt, dass wir die anderen Sinne vernachlässigen und vergleichsweise wenig Erfahrung damit verbinden. Daher trauen wir ihnen nicht wirklich.

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