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Ja, ich will! - Das ganze Paket im Team

| von Sandra Kühnle

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist längst kein reines Frauenthema mehr. Eine immer größer werdende Zahl von Paaren wünscht sich eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familie, laut Zahlen von 2012 immerhin 60%. Dennoch fällt es vielen Paaren schwer, diesen Wunsch umzusetzen - nur 14 % gelingt dies. Studien zufolge lebt ca. jedes neunte Paar das Modell eines sogenannten Doppelkarrierepaares. Der Begriff 'dual career couple' meint nach dem Dortmunder Soziologen Michael Meuser nicht nur doppelte Erwerbstätigkeit, sondern darüber hinaus ein hohes Maß an beruflichem Commitment und eine (lebenslange) Aufstiegs- bzw. Karriereorientierung beider Partner. Dies bedeutet, dass beide Partner Vollzeit oder zumindest vollzeitnahe Teilzeit arbeiten. Unabhängig von der Arbeitszeit gilt: Beide verfolgen ambitioniert ihren Beruf.

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Die Dunkelheit - ein eher ungeliebtes Phänomen

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In unserer modernen Welt haben wir die Dunkelheit weitgehend aus unserem Alltag verbannt. Mit elektrischem Licht erleuchten wir nachts unsere Wohnungen. In den Städten gibt es überall Straßenbeleuchtung so dass wir die Dunkelheit regelrecht suchen müssten, wenn wir sie erleben wollten. Der Himmel der Stadt ist in der Nacht durch die Reflexion der Lichter ebenfalls erhellt. Die Dunkelheit ist uns unheimlich, im Dunklen haben wir Angst, im Dunkeln lauert Gefahr. Das hängt auch damit zusammen, dass unsere Sicht stark eingeschränkt ist, was wir in der Regel mit Kontrollverlust verbinden und daher meiden. Wir haben unseren Sehsinn so stark entwickelt, dass wir die anderen Sinne vernachlässigen und vergleichsweise wenig Erfahrung damit verbinden. Daher trauen wir ihnen nicht wirklich.

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Anleitung zum Weltretten

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Viele Menschen fühlen ein Unbehagen, ein dumpfes Wissen, dass etwas vor sich geht in der Welt, etwas, was nicht besser werden wird, sondern schlimmer. Die täglichen Nachrichten füttern dieses Unbehagen durch ständige Berichterstattung über neue und alte Krisen und kollektive Kämpfe „gegen“ das jeweilige Übel. Die Aktualität dieser Übel ändert sich, manchmal verschwindet eins, es kommen auf jeden Fall ständig neue hinzu. Über die älteren Übel wird einfach nicht länger berichtet und wir erfahren selten bis gar nicht was aus der Krise eigentlich geworden ist, meistens schwelt oder brodelt sie weiter vor sich hin.

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Die Verbindung unterschiedlicher Welten und ihre Integration

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Ich war diesen Sommer wieder auf Living Gaia und einen guten Teil der Zeit war Christin auch dort und auch Txana Bane und Kathy vom Volk der Huni Kuin aus Acre, Brasilien. Wir haben viel über die Arbeit auf Living Gaia gesprochen und die Visionen, die wir dort gemeinsam umsetzen wollen.
Unabhängig von den ganzen Themen zur notwendigen Infrastruktur ist klar, dass wir Living Gaia als Veranstaltungsort für längere Seminare und Retreats aufbauen wollen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird dabei auf der Verbindung von unterschiedlichen Welten liegen.  Living Gaia ist eine Brücke zwischen Europa und  Südamerika, zwischen Brasilien und Deutschland, zwischen altem und neuem Wissen, zwischen Kultur und Wildnis.

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