Balance

| von Alexandra Schwarz-Schilling

Für 2016 wünsche ich uns allen BALANCE in jeglichen Bereichen. Stellen Sie sich vor, in Ihrem Leben würde alles balanciert stattfinden. Die Beziehungen zu anderen Menschen fühlen sich harmonisch und balanciert an. Das wird zum Beispiel dadurch deutlich, dass eine gefühlte Übereinkunft bezogen auf Geben und Nehmen besteht. Dadurch kann die gemeinsame Zeit als wertvoll und bereichernd erlebt werden. Sie wird nicht unbewusst dazu genutzt abzuchecken, aufzurechnen und die dadurch gewonnene Information erneut zur Rechtfertigung unserer Sichtweise zu nutzen.

Wenn unsere Beziehungen in Balance sind, dann können wir den anderen klarer sehen. Wir können ihn so sein lassen, wie er ist und müssen ihn nicht ständig mit dem Bild abgleichen, das wir für ihn vorgesehen haben. Da er diesem sowieso nicht entspricht, ist Frustration ein ständiger Begleiter.

Balance in unseren Beziehungen verleiht dem Leben einen großen Genuss und eine enormen Qualitätssprung. Es lohnt sich, sich daran auszurichten. Dies tut man, indem man es zunächst einmal überhaupt für möglich hält, sich dann bewusst dafür entscheidet, diese Erfahrung zu machen und dann nach Beispielen Ausschau hält, wo diese Qualität bereits entwickelt scheint und an denen man sich orientieren kann (ohne diese Beispiele dann entweder zum Maß aller Dinge zu machen oder sie zu demontieren, wenn es Zeit ist neue Orientierung zu finden oder ganz eigenständig loszugehen). Überall ist Balance gefragt, auch in unseren ganzen persönlichen, inneren Prozessen.

Jede Balance steht in Verbindung mit Balancen in anderen Bereichen, alles ist miteinander verbunden. Balance zwischen dem eigenen Innenleben und den Eindrücken von außen ist ebenfalls ein wichtiger Schlüssel. Die Bedürfnisse in diesem Bereich sind ausgesprochen unterschiedlich. Viele Menschen sind stark außengesteuert und empfinden das Bedürfnis nach Zeit für ihr Innenleben erst im mittleren Alter oder auch gar nie. Manche Menschen sind dagegen äußerst angestrengt von den Anforderungen unseres Lebens und dem hohen Anteil, der im Außen gelebt wird. Auch hier ist es eine Kunst, die Balance zu finden. Auch hier geht es darum, insofern verantwortlich zu handeln, dass man erkennt, dass nur das eigene Innere eine gültige Antwort geben kann. Wir kommen um eine Auseinandersetzung mit uns selbst nicht herum. Die Aussicht auf Balance kann diesen Schritt erleichtern.

Wenn ich Balance bewusst anstrebe, kann das Universum mich unterstützen, Impulse in diese Richtung wahrzunehmen und dann zu verfolgen. Dadurch entstehen andere Wirkungsketten-, -kreise, -spiralen…, die zu anderen Erfahrungen und neuen Gefühlen führen. Die wunderschöne Qualität des lebendigen Schöpferischen entfaltet sich.

Diese Balance wünsche ich mir auch für unsere Welt, für die Erde, für alle Lebewesen, mit denen wir diesen Lebensraum Erde teilen. Ich wünsche mir auch eine gefühlte Balance zwischen den unterschiedlichen menschlichen Universen, die oft so gar nicht zu harmonieren scheinen. Balance ist auf jeden Fall gute Medizin. Möge sie sich in 2016 in Fülle manifestieren.

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