Was ist Coaching?

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Im Prinzip ist Coaching etwas, das jeder von uns gelegentlich einmal gibt oder genießt. Zum einen sind wir Eltern, Lehrer, Erzieher, Vorarbeiter und Trainer in unseren Rollen als Coaches. Andererseits sind wir Kinder, Auszubildende, Studierende und so weiter in unseren Rollen als Coachees.

Definition „Coachee“: Eine Person, die beraten wird

Die Qualität unserer Mühen, unseren Kindern, Freunden oder Kollegen etwas beibzubringen oder Lebenshilfe zu geben, fällt dabei sehr unterschiedlich aus. Wir können selten unsere eigene Persönlichkeit zurücknehmen und haben meistens feste Vorstellungen davon, wie etwas zu funktionieren hat. Oft fehlt es uns an psychologischem Einfühlungsvermögen oder Fachwissen, um eine wirkliche Hilfe bieten zu können. Gut gemeint ist eben nicht immer gut!

Bekommen wir selbst „Hobby-Coachings“ von unseren Eltern, Freunden oder Vorgesetzten, fühlen wir uns oft unwohl. Automatisch verlieren wir unsere eigenen Ziele und Vorstellungen aus den Augen. Wir sehen uns genötigt dem Anspruch unseres Beraters zu genügen oder wollen seine Gefühle nicht verletzen.

In einem professionellen Coaching geht es nur um Sie selbst. Ihre Wünsche und Ziele werden in den Mittelpunkt gestellt oder gemeinsam erarbeitet. Ihre Talente und Fähigkeiten werden gefunden und gefördert, Blockaden werden gelöst. Schwächen werden angeschaut und abgebaut, Ihre Stärken werden gestärkt.

            

Coaching – wie geht das?

Manchmal stellt das Leben Aufgaben an uns, die wir ohne Hilfe von außen nur sehr langsam oder gar nicht zu lösen vermögen. Dazu gehören:

  • berufliche Umorientierung
  • erreichen von Karrierezielen
  • ungeliebte Angewohnheiten aufgeben
  • das bewältigen von Beziehungskrisen
  • das Auflösen von Traumata, die uns daran hindern gesteckte Ziele zu erreichen

Hier führen professionelle Coaches, wie vom Team der Coaching Spirale, mit Empathie und Fachwissen in die gewünschte Richtung. Dieser Prozess bringt Ihnen Klarheit und Focus über die persönliche Lebensvision und den Weg dahin. Diese Erkenntnisse wirken emotional entlastend und ressourcenstärkend. Sie lernen Probleme schneller und kreativer zu lösen und die Wurzel derer zu identifizieren.

Das Rüstzeug des Berufs-Coaches

Wer darf Coaching anbieten?

Der Begriff Coach ist gesetzlich nicht geschützt. Dennoch erkennen Sie die Professionalität eines Coaches an folgenden Merkmalen:

  • Qualifikationen, die der Coach mittels Zertifikaten nachweisen kann

In der Regel haben Coaches eine Grundausbildung, die sie durch Spezialisierungen, wie psychologische Kenntnisse oder spezielle Techniken und Methoden ergänzen. Erfolgreiche Manager zum Beispiel coachen oftmals Menschen mit bestimmten Karrierezielen. Sie kennen sich in den Gepflogenheiten der Wirtschaft aus und sind mit den Methoden der Persönlichkeitsbildung vertraut.

Verschiedene Coaches bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. In der Regel sind Sie aus sozialen Berufen, aus der Wirtschaft oder aus wissenschaftlichen Berufen vorgebildet.

  • strukturierte und zielführende Arbeitsweise

Ein Coaching kann großen Spaß machen, ist aber kein Freizeitvergnügen. Professionelle Coaches verschwenden nicht die Zeit und das Geld ihrer Klienten, halten sich an den „Fahrplan“ und bleiben beim Thema.

  • kein Frontalunterricht

Im Coaching geht es nicht darum, wie in der Schule vorgefertigte Aufgaben zu lösen oder einen starren Ablaufplan zu erfüllen. Die Intention während eines Coachings kann sich komplett ändern, weil Sie sich neu inspiriert fühlen oder eine Fähigkeit in sich entdecken, die Ihnen bis jetzt verborgen blieb. Lösungen werden nicht „serviert“, sondern ergeben sich aus der Zusammenarbeit zwischen Coach und Klient.

  • Empathie und eigene Persönlichkeitsbildung

Professionelle Coaches halten sich selbst psychisch gesund und bilden sich stets weiter. Die Zusammenarbeit mit den Klienten erfordert ein hohes Maß an Stabilität der eigenen Persönlichkeit. So muss ein Coach in der Lage sein, die eigene Persönlichkeit und eigene Erlebnisse aus dem Coaching herauszuhalten. Stimmt die Chemie zwischen Coach und Klient nicht, kann es notwendig sein, das Coaching an einen Kollegen oder eine Kollegin abzugeben.

Wer nimmt Coaching in Anspruch?

Im Gegensatz zu einer rein psychologischen Beratung zielt ein Coaching nicht darauf, die Ursache einer Blockade oder eines Traumas in der Vergangenheit aufzuspüren und zu analysieren. Vielmehr geht es im Coaching darum vom Ist-Zustand aus eine Veränderung oder eine Verbesserung zu einem Thema zu erzielen. So sind Sie mit einem Coaching gut beraten, wenn Sie merken, dass Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung oder der Entwicklung einer Ihrer Lebensthemen „steckenbleiben“. Manchmal folgen wir dem inneren Trieb, der uns weiterkommen lassen möchte. So finden sich im Klientenkreis zum Beispiel Manager*innen, Sportler*innen, Berufs-Quereinsteiger*innen und Unternehmensgründer*innen. Auch Menschen, die Ihre Beziehungen zu Anderen verbessern möchten, oder Unterstützung bei Rauchentwöhnung oder Gewichtsreduzierung brauchen, nehmen gern Coachings in Anspruch. So unterschiedlich die Lebenswege verlaufen, so individuell sind auch die Anforderungen an das Coaching.

Freuen Sie sich – auf sich!

Wie wirkt Coaching?

Das Gute an Ihrem Coaching ist: Was immer auch die Ziele und Wünsche sind – Sie tragen alles Notwendige in sich. Die Kunst ist, die Geister zu wecken, die in Ihnen schlummern und das vorhandene Potenzial brauchbar aufzurüsten. Wir holen Sie dort ab, wo Sie gerade stehen. Vielleicht braucht Ihr Anliegen eine ganz neue Richtung – vielleicht aber auch nur einen Schubs in die Richtung des Weges, den Sie schon einschlugen. Ganz neue Erkenntnisse sind ebenso möglich, wie Bestätigung dessen, das Sie schon immer wussten, und sich bis jetzt nicht entfesseln konnte. Etwas ändert sich – oder Sie ändern sich. Sie dürfen gespannt sein!

Sie möchten selbst Coach werden?

Haben Sie schon mal einem Ortsfremden, den Ihnen selbst vertrauten Weg zum Bahnhof erklärt? Sie werden sich folgendermaßen verhalten haben: Zuerst haben Sie eruiert (ein eher unbewusster Prozess) welche intellektuellen Fähigkeiten der nach dem Weg Fragende mitgebracht hat, z.B. ob der Fragende die gleiche Sprache spricht oder noch ein Kind ist. Des Weiteren haben Sie sich auf den emotionalen Zustand der Person eingestimmt und sie z.B. beruhigt, wenn sie aufgeregt war. Sie haben den Aufwand eingeschätzt, den Sie für die Erklärung des Weges benötigen werden und anschließend losgelegt und den Weg beschrieben. Sehr wahrscheinlich haben Sie dabei mit den Händen in die jeweilige Richtung gezeigt, welche Sie gerade beschrieben haben. An der Mimik Ihres Gegenübers haben Sie erlesen, in welcher Qualität das gerade Beschriebene beim Empfänger angekommen ist.

Hat der Frager zustimmend genickt, sind Sie mit Ihrer Beschreibung fortgefahren. Haben Sie in zusammengekniffene Augen geblickt, merkten Sie, dass die Beschreibung eine zu hohe Anforderung gestellt hat und haben einen alternativen Weg beschrieben, angepasst an die Aufnahmefähigkeit des Ortsfremden. Möglicherweise sind Sie sogar ein Stück mit ihm gegangen, bis zu dem Punkt, an dem Sie sicher waren, dass der Ortsfremde den Rest vom Weg finden würde. Voilà – Sie haben soeben ein Mini-Coaching gegeben!

Wir coachen Sie zum Coach!

Wenn es Ihnen oft so ergeht, dass Sie um Rat gefragt werden und Sie gemerkt haben, dass Sie fähig sind, jemandem zu helfen und ihn in seiner Persönlichkeit oder seinen Zielen weiterzubringen, wenn Sie sich dabei so richtig wohl fühlen und sich an dem Erfolg eines Ratsuchenden gern erfreuen, wurde Ihnen das Coachen möglicherweise in die Wiege gelegt. Wenn Sie also aus dieser Berufung einen Beruf machen wollen, sind Sie bei der Coachingspirale am richtigen Ort, um Ihr Berufsziel zu verwirklichen.

Warum Coaching Ausbildung?

Wie im Text weiter oben schon erwähnt, ist der Begriff „Coach“ nicht geschützt. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich als praktizierender Coach durch eine fundierte Ausbildung abzugrenzen wissen. Sie erweitern und verfestigen Ihre Kenntnisse und erlangen so die nötige Selbstsicherheit, um mit Klienten zu arbeiten. Hier (das „Hier“ mit Seite verlinken http://www.coaching-spirale.com/coaching-spirale-akademie/coachingausbildung-i.html) erfahren Sie alles über die Coachingausbildung I und welche Voraussetzungen Sie dafür mitbringen sollten. Darauf aufbauend, zur Vertiefung der Coachingkompetenz  haben wir die Coachingausbildung II (verlinken auf diese Seite: http://www.coaching-spirale.com/coaching-spirale-akademie/aus-und-weiterbildung/coachingausbildung-ii.html).

Vielleicht sind Sie auch schon als Coach tätig und sind noch auf der Suche nach passenden Qualifikationen.    

Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns, wir stellen Ihnen gern unsere Konzepte und unsere Methoden vor. Unser Team freut sich auf Sie!

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