Das Tempo der Veränderung

3. Apr, 2009

Das Leben ist ein ständiger Veränderungsprozess. Wir können uns nicht nicht verändern. Wir haben entweder die Möglichkeit, uns zu entfalten oder uns zusammenzuziehen.

Bei uns Menschen gibt es, genau wie in der Natur Wachstumsschübe und Ruhephasen. Allerdings ist unser Umgang damit oft viel weniger entspannt als der von Mutter Natur. Ruhephasen verbinden wir häufig mit Stillstand, den wir tendenziell abwerten. Stillstand macht uns Angst. Wir können Ruhe überhaupt nur dann ertragen, wenn wir sie uns vorher hart erarbeitet haben. Diese Ruhephasen sind aber wichtig für den Gesamtprozess. Hier laufen entscheidende innere Vorgänge ab, die zum Beispiel, wie bei einem Baum, die Widerstandsfähigkeit für das kommende Jahr stärken und damit das spätere Austreiben neuer Knospen und Blüten ermöglichen.
Die wenigsten Bäume denken beim Fallen der Blätter im Herbst: “Das war´s dann wohl, jetzt ist es aus, ich verliere alles und ob ich den Winter überhaupt überlebe, weiß ich nicht.“
Die gute Nachricht für den Baum und uns Menschen ist (zumindest in diesem Teil der Welt), dass das Überleben an sich nicht wirklich gefährdet ist. Die meisten Bäume sind trotz der kalten, nassen Stürme in Herbst und Winter jedes Frühjahr aufs Neue bereit, sich wieder der Sonnenwärme zu öffnen und zu wachsen und erleben den nächsten Sommer. An dieser Bereitschaft könnten wir uns ein wenig orientieren und Mut schöpfen, geduldig und liebevoll mit uns zu sein, wissend, dass gerade dann, wenn man äußerlich nicht viel sieht (zum Beispiel an Erfolgen oder Ergebnissen) sich inneres Wachstum vollzieht.

Jetzt, wo die Sonne uns hinaus in den Frühling lockt, erleben wir, wie schnell dann wiederum Wachstumsprozesse ablaufen, wenn es plötzlich überall sprießt. Doch auch hier gibt es Anlass, unentspannt zu sein. Denn mitunter erscheint uns das schnelle Tempo unheimlich. Entfalten wir uns schnell, ist es uns auch nicht recht, weil damit Veränderungen in einem oder mehreren Bereichen verbunden sind. Wir misstrauen präventiv dem Ganzen und können es nun schwer aushalten, wenn es uns auch noch gut dabei geht.
Deshalb ist entscheidend für alle diese Zeiten, mit welcher inneren Haltung oder Absicht wir Wachstums- und Ruhephasen durchleben.
Die größte Herausforderung besteht unserer Erfahrung nach in der ersten Zeit eines persönlichen Entwicklungsprozesses darin, Erkenntnisse, neue Haltungen und Einsichten mit unserem Handeln in Einklang zu bringen. Dazu gilt es unsere Einsichten immer mehr zu festigen und ihnen Nahrung zu geben, so dass sie sich irgendwann automatisch in unserem Handeln zeigen.

Solche Nahrung können inspirierende Menschen, Bücher und Filme sein. Unsere aktuelle Filmempfehlungen sind: „Wie im Himmel“ von Kay Pollack (2005) oder „Die große Verführung“ von Jean Francois Pouliot (2003).

Wir wünschen einen wunderschönen Start in den Frühling.

Wir freuen uns auf Sie!

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