Das schönste Weihnachtsgeschenk

1. Dez, 2017

Christine Kästel | Autorin

Mit jeder angezündeten Adventskerze rückt Weihnachten ein Stückchen näher. Der Traum von der weißen Weihnacht mit zahlreichen Geschenken und einem idyllischen Weihnachtsfest ist für viele nur noch eine Kindheitserinnerung. Der Stress vor der Weihnachtszeit steht oft im Mittelpunkt und die romantischen Kindheitsträume sind von der Realität verdrängt worden. An Schnee ist schon lange nicht mehr zu denken. Die Wetterprognose nimmt uns ganz klar die Hoffnung auf die weißen Flocken, die wir uns gerade Weihnachten so sehr wünschen.

Das Ziel von Weihnachten kann aber ein ganz anderes sein: Sich weniger auf Materielles zu konzentrieren, sondern zu seinen Ursprüngen zurückzukommen, dabei Menschen und Familien zusammenzubringen und wieder mit der Natur in Verbindung zu treten.

Denn ist es nicht vielmehr die tiefe Liebe und Freundschaft, die wir uns gerade an Weihnachten von unserem Umfeld wünschen? Zu spüren, dass man nicht allein ist, dass man sich gegenseitig zuhört, achtsam ist und sich versöhnt, sind die größten Geschenke, die man sich gegenseitig machen kann. Nächstenliebe als Rezept gegen negative Gedanken. Dabei darf man sich und anderen Fehler eingestehen und mit diesen Frieden schließen.

Was packen wir in dieses Geschenk hinein, mit dem man sich selbst und andere heilen kann? Eine wunderbare Anleitung zum Verzeihen und zur Vergebung hat sich schon vor hunderten von Jahren auf Hawaii etabliert. Es half  vielen Familien bei der Auflösung von Konflikten und dabei, wieder Harmonie, Fülle und Vollkommenheit zu spüren. Das Ritual nennt sich Ho´ oponopono und heißt übersetzt „alles wieder richtig richtig machen“. Es ist ganz simpel und hilft uns schon mit wenigen Schritten, weg von Mangel, Vorwürfen und Schuldzuweisungen zu kommen.

Vier Schritte sind zentral, die man mit der Person macht, mit der man sich versöhnen möchte.

1. „Es tut mir leid“

Wir erkennen das Leid in uns und im Anderen an und versuchen dieses nicht weiter zu verdrängen oder ungesehen zu machen.   Die Situation so zu sehen, wie sie ist und sie Stück für Stück anzunehmen, ist an dieser Stelle die Aufgabe.

2. „Bitte verzeih mir“

Um Harmonie mit uns selbst und dem Gegenüber wiederherzustellen, bittet man sich gegenseitig um Verzeihung. Es bietet die Chance, das Geschehene loszulassen und wieder miteinander verbunden zu sein.

3. „Ich liebe dich“

Die Vollständigkeit des Anderen anerkennen, mit allem, was wir an unserem Gegenüber lieben und auch verurteilen und was uns bereits Schmerzen bereitet hat. Die magische und göttliche Funktion des Anderen gilt es zu sehen und sich in die Natur des Anderen zu versetzten.

4. „Danke“

Wir sagen Danke, für die Kraft der Vergebung, für den neuen Schritt, der auf uns zukommt und die Leichtigkeit, mit der wir gemeinsam in die Zukunft gehen können.

Mit dem Ritual des Verzeihens übernehmen wir wieder Verantwortung für unser eigenes Handeln. Sich nicht mehr fremdbestimmt von äußeren Ereignissen lenken zu lassen, eröffnet den Weg für Neues. Wir beeinflussen selbst, wie wir mit der Weihnachtszeit umgehen und dem angeblichen Stress, den wir permanent haben. Wir bestimmen, ob wir diese Zeit genießen und das Besinnliche, Schöne darin sehen. Die strahlenden Lichter, das köstliche Essen, die kleinen Sünden, die die Plätzchen für uns bereithalten sowie die wunderschönen Feste, die uns bevorstehen. Der Wechsel der Perspektive auf die Vorweihnachtszeit, auf uns selbst und auch unsere Mitmenschen kann das größte Geschenk sein, das man sich machen kann.

Dabei hilft uns auch die Natur. Egal ob es weiße Weihnachten gibt oder nicht. Rausgehen, sich warm mit Schal und Mütze einpacken und einen traumhaften Winterspaziergang genießen. Auch in Großstädten wie Berlin ist dies möglich. Die wunderschöne Beleuchtung der Straßen oder die Sehenswürdigkeiten zu betrachten, kann uns mit einem tiefen Gefühl von Ruhe beschenken.

Wir sind ein Teil von all dem – also verschließen wir nicht weiter unsere Augen vor der Herrlichkeit der Umwelt.

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