Alumni-Story Solveig Erlat

4. Jul, 2022

Solveig Erlat | Holistic Business Coach

In unserer Artikel-Reihe „Alumni-Story“ berichten unsere Alumni, wie es bei ihnen nach der Ausbildung weitergegangen ist, was sie gelernt haben und was sich in ihrem Leben verändert hat. Diese Erfahrung hat Solveig Erlat mit uns geteilt.

Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Solveig Erlat und als Holistic Business Coach unterstütze ich kreative und hochsensible Coaches, Heiler:innen und Berater:innen dabei, sich so schnell wie möglich – aber entspannt! – ein erfüllendes Business aufzubauen, von dem sie sehr gut leben können und das ihnen dabei dennoch genug Zeit für sich selbst lässt.

In welchem Jahr hast du deine Ausbildung abgeschlossen? 

Die Coaching Ausbildung 1 im August 2018 und die Coachingsausbildung 2 im Juli 2019.  Neben diversen Weiterbildungen habe ich später noch Ausbildungen zur Hypnose-Coach, zur Sedona Method Facilitatorin, zur Human Design & Gene Keys Readerin, zur Inner Voice Facilitatorin und zur Wild Woman Circle Lehrerin absolviert. Aktuell bin ich außerdem im Certification Programm der Life Coach School.

Welche Erwartungen hattest du an die Ausbildung, was war dein Grund, diese Ausbildung zu machen?

Tatsächlich hatte ich keine Erwartungen an die Coachingausbildung – ich dachte nicht einmal, dass ich Coach werden würde. Im Nachhinein ist mir klar, dass mein Verstand diese Vorstellung blockiert hat mit der Überzeugung, dass Coaches alles perfekt im Griff haben müssten, um anderen helfen zu können. Was für eine Illusion! J Meine bewussten Gründe waren daher, meine natürliche Neugierde zu befriedigen, mehr über Coaching-Tools zu erfahren, zu wachsen und mich selbst besser kennenzulernen. Unbewusst war aber sicherlich auch die Hoffnung da, zu erkennen, dass ich als Coach arbeiten kann.

Was hat dir die Ausbildung gebracht für dein persönliches Leben, was hat sich verändert, welche Erkenntnisse hattet du für dich? 

Für mich persönlich hat die Ausbildung vor allem genau diese Erkenntnis gebracht. Ich beschäftige mich schon seit meinem 10. Lebensjahr intensiv mit Themen wie Psychologie, Philosophie und Spiritualität und hatte sogar ein Psychologie-Studium angefangen. Dieses aufgrund des universitären Fokus auf Wissenschaft und Statistik auf Kosten der Praxis jedoch aufgegeben – und damit auch ein wenig die Hoffnung, in dem Bereich zu arbeiten, der mich schon immer am meisten interessiert und fasziniert. Als ich dann im Rahmen der Ausbildung das erste Mal ausprobieren durfte zu coachen, wusste ich sofort, dass es genau das ist, was ich machen will. Ich habe mich einfach genau wie der richtige Mensch am richtigen Ort zur richtigen Zeit gefühlt – ich habe meine Bestimmung gefunden!

Was hat dir die Ausbildung für dein berufliches Leben gebracht, was hast du vorher gemacht, was machst du heute, was hat sich verändert für dich? 

Vor der Ausbildung habe ich als freie Online-Marketing-Managerin und Yoga-Lehrerin gearbeitet. Selbstständigkeit war mir daher schon bekannt und gleich nach Abschluss der Coachingausbildung 1 habe ich auch nebenbei mein Coaching-Business aufgebaut. Mithilfe des inneren Teams in Coachingausbildung 2 habe ich dann auch ziemlich genau zum Jahreswechsel 2019 den Sprung gewagt, alle meine Marketing-Klienten zu „kündigen“ und mich ganz dem Coaching (und damals noch Yoga) zu widmen. Finanziell lief gleich mein erstes Jahr – sicherlich auch aufgrund meines Marketing-Know-Hows – so gut, dass ich davon leben konnte. Allerdings war ich auch ganz schön ausgebrannt. Denn trotz meines Wissens, habe ich mich – typisch Scannerin – zu Beginn im Business nicht fokussiert und alles Mögliche angeboten: von Einzelsitzungen über Workshops zu Retreats, zu Gruppen-Programmen. Ich habe einfach an viel zu vielen Baustellen auf einmal gearbeitet. Als dann im 2. Jahr Corona kam, war das ein herber Rückschlag, da ich zwar mein Marketing vor allem online betrieben habe, aber fast alle meine Aktivitäten offline stattfanden. Darüber hinaus machte ich die meisten Umsätze mit Retreats, die ich dann nicht nur für das ganze Jahr absagen Einnahmen zurückzahlen musste, sondern bereits gebuchte Unterkünfte auch dennoch finanzieren musste. Im Frühling 2019 stand ich dann vor der Frage: Zurück in meine alte Tätigkeit oder „All in“ gehen und einen Kredit aufnehmen? Ich habe mich für letzteres entschieden und sogar noch 2 Ausbildungen drauf gepackt: Einmal zur Human Design Readerin und zur Inner Voice Facilitatorin. Diese Ausbildungen haben mich noch mal richtig tief aus dem Verstand rein in meine innere Weisheit geführt. Und obwohl ich keinerlei Rücklagen mehr hatte – im Gegenteil sogar schon Schulden durch den Kredit – habe ich dann auf den Rat meiner Intuition gehört und mich selbst aufs Business Coaching für Kreative und Hochsensible fokussiert sowie selbst eine Business Coach gebucht, die mir dabei helfen sollte, meinen Fokus zu halten. Und was soll ich sagen? Das war der Startschuss. Noch bevor ich mit der Coach angefangen hatte oder öffentlich etwas an meiner Website oder meinen Angeboten geändert habe, kamen plötzlich jede Menge Klient:innen rein – interessanterweise zunächst vor allem fürs Life Coaching. Ich blieb dennoch bei meiner Entscheidung, den Fokus aufs Business Coaching zu legen und inzwischen mache ich 6-stellige Jahresumsätze und arbeite dabei nur 20-25 Stunden die Woche. Etwas, von dem ich noch vor der Ausbildung nicht einmal zu träumen gewagt habe!

Fazit zur Ausbildung

Die Ausbildung in der Coaching-Spirale war ein absoluter Meilenstein für mich, inzwischen genau das Leben zu leben, das ich mir immer gewünscht habe. Ich habe hier nicht nur meine Bestimmung gefunden, sondern auch Freundinnen fürs Leben und einmalige, tiefgreifende Erfahrungen gemacht. Alexandra und Christin sind ein unfassbar tolles, professionelles und dabei super herzliches Team. Alle Seminare sind gespickt mit unglaublich viel Herzblut und Wissen. Persönlich bin ich vor allem auch dankbar für den großen Praxis-Bezug. Dank dem Curriculum habe ich mich gleich nach der Ausbildung 1 bestens gerüstet gefühlt, praktisch als Coach zu arbeiten und Menschen helfen zu können. Ich bin mir sicher, dass das nicht bei jeder Coaching-Ausbildung der Fall gewesen wäre.

Mehr Informationen zu Solveig: https://solveigerlat.de/

 

Vielen Dank, liebe Solveig!

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Diese Weiterbildung ist unser Angebot, profundes Wissen über Kommunikation und Gestalten von Realität für sich und andere nutzbar zu machen, um Verständigung und Kooperation im privaten und gesellschaftlichen Kontext zu bewirken. Die Methodik unserer praxisorientierten Ausbildung zum Coach ermöglicht fokussiertes Handeln und damit bewusste Einflussnahme auf die Lösung der Probleme unserer globalen Welt.

Einzel- und Teamcoaching

Beide Formate ermöglichen persönliche Weiterentwicklung, wenn Sie das wünschen. Das Aufdecken und Verstehen von unbewussten Überzeugungen führt zu anderen Handlungsmöglichkeiten und nachhaltigeren Lösungen. Ein Erleben von mehr Zufriedenheit und Souveränität sind die Folge. Dies spiegelt sich auch in Ihren Ergebnissen wider.